Über mich

Mein Name ist Kirsten Roya Azal. Ich bin eine Frau, Geek, Autorin & Künstlerin. Auf diesem Blog schreibe ich über Politik der Netzarchitektur, Virtual Reality, Glaubenssysteme, Lernsysteme, das „reale“ Leben, Netzpropaganda, sowie einiges andere.

Ich arbeite seit 30 Jahren mit Computern und Interfaces, und seit 20+ Jahren im und am Internet. Ich habe also das Internet mit unseren Träumen, den Segnungen und Krankheiten seit den 90ziger Jahren miterlebt und aktiv mitgestaltet, als User Experience Expertin, Informationsarchitektin, Interface Gestalterin und Daten-Spezialistin. Mich haben insbesondere immer die Schnittstellen zwischen menschlicher Wahrnehmung, technischen Oberflächen, Propaganda, Wahrheit, Kunst, Politik und Kultur interessiert.

Ich habe in England in USA gelebt und für Brands, Mediengruppen und Organisationen wie The Guardian Online, The Times, The New Scientist, das Vitra Design Museum, die Calouste Gulbenkian Stiftung, Cambridge University Museums und die Tate Gallerien gearbeitet. Im deutschsprachigen Raum habe ich unter anderem für die Stadt München, das Vitra Design Museum und das Zentrum für Kunst & Medientechnologie in Karlsruhe Projekte gemacht. Ich habe News-Platformen, Apps, technische Infrastrukturen, Museums-Projekte, Ausstellungen, eLearning Projekte, Shops und Software-System architektonisch geplant und Interfaces entwickelt. Mehr dazu auf royaazal.net

Wie viele Mitmenschen erlebe ich das Internet zusehends auch als einen Kriegsschauplatz und habe persönlich einige der Niederungen der technologischen Möglichkeiten erlebt. Ich wurde gehackt und über einige Jahre hinweg mit Spyware bespitzelt.

Mich beschäftigt sehr intensiv die Frage, wie man sich im Netz und im Leben mit dem Netz bewegen kann und seine Warn-Sinne schulen kann in einem Raum, in welchem so viele Elemente nicht sichtbar sind. Das Internet ist – wie viele Räume im Leben – ein Raum mit mehreren Dimensionen, sichtbaren und unsichtbaren, psychischen und physischen. Um mich diesen Fragen mehr anzunähern, habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit islamischer Philosophie auseinandergesetzt, Fragen nach der Natur unserer Wahrnehmung und unserem Realitätssinn und die Bedeutung all dessen für die digitalen Schauplätze. Ich habe hierzu auch einen erfolgreichen Blog aufgebaut, THE ART OF ISLAMIC HEALING, und die deutsche Version, DIE KUNST DES HEILENS.

„Islam vermittelt ganz profund, dass es immer mehr gibt als wir mit blossem Auge erkennen können.“ – Amira Al Zein

Insbesondere der Islam der mystischen Philosophie (Irfaan) und dessen Lehren von den okkulten (unsichtbaren) Dimensionen war sehr hilfreich für mich, um einen Kontext für neue Begrifflichkeiten und geistige Landschaften (Topografien) zu erkunden. Der Islam hat eine tiefgehende Tradition im Erkunden des Meta-Physischen Raums, dem Raums des Psychischen, Unsichbaren, Unfassbaren und Unbegreiflichen – was dem digitalen, virtuellen Raum in mehr als einer Hinsicht ähnelt. Ich fand diese Lehren sehr hilfreich um Propaganda, Lügen und Manipulationen die täglich auf dem Internet stattfinden begrifflich zu erfassen und zu erkunden, und dagegen besser gewappnet zu sein. Diese Arbeit ist Kern meines Schaffens derzeit, zusammen mit meiner Arbeit an visueller Kunst, Arbeit in Gärten und Arbeiten über Frauen- und Kinderrechte.

Meine Kreative Vita gibt es hier als PDF: http://royaazal.net/ROYA_AZAL_Vita.pdf

Artikel & Seiten